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Frankfurt - Stadt der vielen Träume!

Frankfurt - Stadt der vielen Träume!

 

Meine Gedanken zu: "Frankfurt - Stadt der  vielen Träume!"

"Frankfurt" - steht für alle Städte in der Welt.

Es ist eigenartig: Je mehr Menschen in den Industriestaaten (der sogenannten zivilisierten Welt)                                                                                   an einem Ort zusammen wohnen, umsomehr Einsamkeit gibt es.

Alle die Arbeit haben, können leben und sind nicht auf
andere angewiesen. Es wird jedem genug geboten.

Jeder, der jedoch krank ist und keine Arbeit hat -
wird sofort abgestempelt.

Es bilden sich Gettos und Slums -
und es werden Heime gebaut.

Alte und Behinderte werden in Heime geschickt -
Gestrauchelte allein gelassen!

Die Reichen werden immer reicher -
die Armen werden immer ärmer!

Gefallene werden von der Masse niedergewälzt!


Laßt uns wieder miteinander leben:
Reicht Euch die Hände, singt gemeinsam ein Lied,
teilt eure Speisen und teilt eure Kleider,
damit alles Leid in der Welt verflieht!

Denken wir immer daran:
Je größer der Fortschritt -
je größer die Häuser -
desto kleiner die Menschen!

M - Sahl
10.08.86



 

 

FRANKFURT - Stadt der vielen Träume!

Frankfurt, Stadt der vielen Träume,
   der Hochhäuser und der Slums -
       Reiche lobt man hier mit Schäumen
             und die Armen nennt man Tramps!

Überall sieht man Plakate
      von der Armut in der Welt -
            doch in Frankfurt sieht man Banken,
                  die der Reichtum aufgestellt!

Und man kann vor lauter Banken,
       Frankfurts Armut kaum mehr sehn -
             die im Schatten großer Banken,
                   auf den Kleinen ist zu sehn!

Treibt sie nicht hinaus die Armen,
        vor die Tore dieser Stadt -
               dort in Slums und Elendsviertel,
                      wo die Not kein Ende hat!

Laßt sie leben unter Reichen,
        daß die stets die Armut sehn -
                und sie lernen sich zu schämen,
                       wenn zur Mülltonne sie gehn!

Reiche, ja das muß man wissen,
          wollen Frankfurt´s Schönheit sehn -
                Städel, Dom und Sachsenhausen,
                         oder in die Oper gehn!

Ja, wenn wir von Armut hören,
         meinen wir die Dritte Welt -
             und wir geben voller Hoffnung,
                     auch etwas von unserem Geld!

Frankfurt, Stadt der vielen Träume,
            denke stets an arm und reich -
                    gebe allen Menschen Heimat,
                           alle Menschen sind doch gleich!!!

M - Sahl
15.04.86